Mein Wortkarussell

Das Wortkarussell - DesignBlog
Freude heißt die starke Feder in der ewigen Natur. Freude, Freude treibt die Feder in der großen Weltenuhr. Friedrich von Schiller

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gemeldet am: 08.11.2016 16:13

Es gibt Tage....



Es gibt Tage, da könnte ich stundenlang weinen,
egal ob es regnet oder Sonne tut scheinen,
das Leben um mich scheint so grausam, so schwer,
denke mir oft; ich ertrag es nicht mehr!

Ich sehe das Elend samt Ungerechtigkeiten,
habe tausend Fragen in diesen Zeiten,
will so vieles wissen, ja denkend ergründen,
wohl wissend; ich werde die Antwort nicht finden.

Weil Tränen verschleiern und trüben den Blick
kämpfe ich mich dann zum Licht zurück,
begleitet, geleitet von positiven Gedanken,
gelingt es mir dann erneut Freude zu tanken.

Da sind sie dann auch wieder die guten Ideen,
was ich kann tun, bewegen und drehn?
denn wenn auch mein Radius ist winzig klein,
will dieser stets sorgsam gewartet sein.

Denn dass in jedem von uns steckt ein kleiner Held,
wir sind nicht umsonst in dies Leben gestellt,
erkannt hab ich es in meinen traurigen Tagen
und mir gedacht ~~ dies muss ich weiter sagen!

©Celine Rosenkind 2017

Nickname 17.01.2017, 16.42| (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Mein Gedankengarten

Auch das Leuchten will gelernt sein...



Beim Weihnachtsputz ist es geschehen was ich Euch berichten möchte...
Ich habe natürlich wie jedes Jahr dicke rote Kerzen für unsere Weihnachtsdekoration gekauft, und erledigte beschwingt, noch ein wenig alles, was man Weihnachtsputz nennt.
Auch unsere Wohnzimmerschrankwand war ein Opfer der Begierde meines Staubtuches.
Während ich sie liebevoll mit Politur bearbeitete kam ich an unserem so genannten „Kramfach“ vorbei. Hier sollen eigentlich nur Gläser und kleine Süßigkeiten gelagert sein und genau das wollte ich überprüfen. Ich öffnete also die Klappe des Fachs und erkannte, dass es einer kleinen Aufräumarbeit bedurfte, um die Ordnung wiederherzustellen. Was sich da alles angesammelt hatte... Ganz hinten in einer Ecke fand ich unsere Advent- Kerzen vom letzten Jahr. Nur halb abgebrannt, übereinander gestapelt, schienen sie mich vorwurfsvoll anzuschauen. Ich nahm sie heraus, stellte sie nebeneinander und mir war, als würde ich sie reden hören. Sie waren nur halb abgebrannt! Waren sie deshalb nicht gut genug in unserer Weihnachtsdekoration einen Platz zu finden fragte ich mich. Während ich sie von dem feinen Staub befreite, der sich im Lauf des Jahres über sie gelegt hatte, begannen meine Gedanken an zu kreisen. Ich erkannte mich in ihnen wieder. Sie taten mir unendlich leid und ich spürte diesen tiefen Schmerz, der mir oft mein Leben grau und nutzlos vorkommen lässt.
Auch ich stehe doch erst in der Mitte meines Lebens und bin bereits wie diese Kerzen aussortiert und in ein Fach gesteckt. Mein Docht gleicht dem ihren. Noch gut genug um Wärme und Licht zu verschenken. Botschaft zu verkünden, dass das Leben lebenswert, hell und schön sein kann. Durchlebte Erfahrungen haben mich klüger und weiser werden lassen.
Unendlich viel habe ich noch zu geben~~~so wie diese Adventskerzen, erst halb abgebrannt und ausgemustert. Welch eine Kostbarkeit ist diese Erkenntnis.
Ich habe sie alle vier angezündet, und ob Ihr es glaubt oder nicht, sie leuchten viel heller, intensiver und wärmer als die neu gekauften. Das macht die Erfahrung nicht wahr? Sie haben ja schließlich dass Leuchten auch lernen müssen, und sind noch lange nicht unbrauchbar.
So wie ich denke ich mir, und lächle bei diesen Gedanken.
©Celine Rosenkind

Nickname 10.12.2016, 15.10| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Advent und Weihnacht

Als die Weihnachtsglocken schwiegen...



In einer großen, schönen Stadt
gab es an Kirchen reichlich viel,
nur hatten die Glocken das Läuten satt,
weil ihnen vieles nicht mehr gefiel.

So wie es Reichtum gab und Tand
wohnte auch Elend hier und Not,
die Reichen reagierten mit Unverstand
teilten nicht einmal ein Stückchen Brot !

So kam der Winter mit Schnee und Eis
die Vorweihnachtszeit war angebrochen,
die Kirchen waren geschmückt und geheizt
manch Bettler wäre gern dort untergekrochen.

Die Türen jedoch wurden nur aufgemacht,

Wenn die Reichen zum Beten sich trafen,
den Armen wurde in der Predigt gedacht
„oh Herrgott gib Ihnen ein Plätzchen zum Schlafen!“

Die Glocken hörten die Heuchelei sie wussten,
wie leicht man kann schwören,
denn kaum war der Gottesdienst vorbei,
wollte niemand das Jammern erhören.

Vor dem Verriegeln der Kirchentür
kam ein Mann mit eiligen Schritten,
auf die Frage "wohnt unser Herrgott hier,"
drehte der Pastor ihm achtlos den Rücken.

Nun beschlossen die Glocken zu schweigen
wenn Christen zum Beten sich trafen,
es war ihre Art Solidarität zu zeigen,
weil mit Nichtachtung man niemand darf strafen

So kam es, dass zur Weihnachtszeit
die Glocken blieben stumm in der großen Stadt,
den Herrgott hat das mächtig gefreut~~~
nur schade, dass der Christ nichts dazu gelernt hat

© Celine Rosenkind

Nickname 10.12.2016, 14.44| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Advent und Weihnacht

Ein Wunder im Advent...



Es geschah an einem Sonntag mitten im Advent.
Auf unserer Einkaufstour entdeckten wir das kleine gelbe Zettelchen.
Flohmarkt im Nachbardorf und das wie gesagt, am Adventssonntag.

Ich witterte die Chance, vielleicht noch ein paar seltene, alte Bücher zu ergattern
und mein Mann brauchte zum Basteln dringend noch ein paar Trucks.
Also planten wir unseren Flohmarktbesuch, beschlossen danach unseren Hattinger
Weihnachtsmarkt zu besuchen, und in unserem Lieblingslokal essen zu gehen.
Klar , dass da Freude aufkam.

Am Sonntag war es mehr als nur stürmisch. Der Wind war eisig und das Wetter ungemütlich.
Regen hatte uns der liebe Wettermann angekündigt aber wir ließen uns nicht beirren.

Wir waren wie immer ziemlich lustig, schmiedeten Pläne fürs das bevorstehende Weihnachtsfest und waren neugierig was wir alles finden würden.

Nur wenige Buden fanden wir vor. Einige Kinder und ältere Menschen boten das Mitgebrachte auf kleinen Wolldecken oder Bettwäsche auf dem Pflaster zum Verkauf an.

Das Angebot war wirklich nicht groß! Eine alte Frau, die frierend vor einer weißen Decke stand, zog uns magisch an.
Wunderschönes edles Porzellan war dort liebevoll ausgebreitet! Sie hatte gerade ihren Wohnzimmerschrank ausgeräumt, erklärte sie uns, und dass man doch vor Weihnachten ein wenig Zubrot brauche weil die Renten so gering.
Inmitten von Sammeltassen und allerhand anderen Kostbarkeiten aber standen viele Engel.
Engel in allen Größen wunderschön waren sie anzusehen aber dementsprechend auch die Preise. Mein Sammlerherz hüpfte, denn ich hatte zwei wunderschöne Exemplare entdeckt die in meiner Sammlung noch Platz haben würden. Es war der Preis welcher mich wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholte.

Mein Mann hat nicht lange überlegt, er wollte sofort zugreifen – er ist eben der liebste und beste Ehemann der Welt. Ich konnte ihn jedoch überzeugen, dass meine Sammlung wirklich groß genug sei.

Aber – der Mensch denkt und Gott lenkt – so heißt es doch oder?

Wir befanden uns gerade auf der gegenüberliegenden Seite, als eine Windbö über den kleinen Platz fegte. Teddys, Puppen und vieles mehr flogen wild durcheinander.
Staub hatte ich in die Augen bekommen, als ich es klirren hörte.

Oh weh, die alte Dame und das schöne Porzellan.
Als wir zu Hilfe eilten, war es schon fast zu spät. Auch die Engelchen hatte der Sturm nicht verschont und viele - fast alle – lagen zerbrochen am Rand der Decke.
Nur zwei waren heil geblieben – genau die beiden die ich gerne gekauft hätte.
Während wir uns bückten und versuchten zu trösten hörte der Sturm nicht auf und so kam es, dass mir die zwei Engelchen regelrecht entgegen flogen.

Da stand für mich fest, dass ich sie mitnehmen musste. Wir haben auch nicht mehr über Preise gesprochen. Die alte Dame zeigte mir aufgeregt das Handarbeit Zertifikat welches der rote Engel am Händchen trug. Sie hatte Tränen in den Augen, als sie auf die Scherben der anderen wirklich hochwertigen zerbrochenen Engelchen sah.

Sie meinte, ich hätte die beiden doch gleich kaufen sollen, denn anscheinend hätten sie zu mir gewollt. Ich weiß, das hört sich komisch an, und doch machte es mich nachdenklich.

So kam es, dass ich an diesem Adventssonntag zu zwei weiteren Engelchen kam.
Die Worte der alten Frau aber gehen mir nicht mehr aus dem Kopf und ihren Blick, mit dem sie uns beide ansah, den werde, ich niemals vergessen.

Schade, dass ich im Zeichnen so unbegabt bin, denn immer, wenn ich die Engelsgruppe betrachte, scheint mir, als würde die alte Frau dazwischen sitzen und mir zulächeln.

Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, die wir nicht begreifen können und das ist auch gut so
glaubt Eure © Celine Rosenkind

Nickname 04.12.2016, 12.19| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Advent und Weihnacht

Vertrauen





Vertrauen gibt es in vielerlei Arten
doch keines davon darf man verraten.
So ist das größte Geschenk im Leben
bringt man Vertrauen dir entgegen!

Gleich einem Schatz sollte man es betrachten
es hüten und pflegen, gar liebend beachten.
Denn einmal verspielt, kommt es niemals zurück,
dann fehlt es dir schmerzlich zum Lebensglück!

Ohne Vertrauen kein Wachsen noch Werden,
wie kalt und lieblos wäre es dann auf Erden?
Glauben samt Liebe würd es auch nicht geben ~
der Nährboden fehlt, welcher hält sie am Leben.

Ein jeder Mensch muss für sich selber entscheiden
welche Eigenschaften ihn durchs Leben geleiten.
Soll das Leben gelingen, muss man selber dran bauen,
aus Glauben mit Liebe und ganz viel Vertrauen.
© Celine Rosenkind  2016


Nickname 08.11.2016, 16.17| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Mein Gedankengarten

Mein Umhang...



Mein Umhang

Den  Umhang der Gleichgültigkeit
habe ich mutig ausgezogen.


Frei fühle ich mich nun
wie ein Vogel,
erhebe mich in Gefühlswelten,
welche ich glaubte
vergessen zu haben.

Bereit wieder vieles
fühlend spüren,
 wie auch
aufnehmen,
was mich glücklich macht,
den Umhang nicht
durchdringen konnte.

Das Sehen
habe ich neu entdeckt;
neue Sichtweisen
lassen mich staunen, was
einst angelegte Gleichgültigkeit
von mir ferngehalten.

Alles wäre wieder
Wundervoll, so
wie einst, als
Leichtigkeit mein Sein
beherrschte.

Erschauern aber lässt mich
der eisige Hauch,
welcher mich trifft
aus kalten Augen hasserfüllt,
für mich
nicht nachvollziehbar.

Dann, nur dann, wünsche
ich ihn mir zurück,
meinen schützenden Umhang
der Gleichgültigkeit.


©Celine Rosenkind 2016




Nickname 07.11.2016, 12.12| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Mein Gedankengarten

DASEIN



In diesen meinen Zeiten
wird oft das Herz mir schwer;
was mich einst tat begleiten
das gibt es längst nicht mehr.

Was früher mich begeistert
ist nun nicht mehr modern,
Ratschläge wie man meistert,
hört Jugend nicht so gern.

Doch meldet sich Erinnerung
wie ich damals gewesen bin,
altklug gemeint naiv und jung,
hätte erkannt den Lebenssinn.

Oft sah ich Mutter daraufhin
sorgenvoll die Stirne runzeln,
jetzt da ich selber dies erlebt,
entlockt es mir ein Schmunzeln.

Nun steh ich selbst im Lebensherbst,
kram in der Schatzkiste des Lebens,
erlebtem Glück, Leid ja auch Schmerz,
kein Lernprozess davon vergebens.

Ich wünsche eines noch im Leben;
mir Fußspuren im Lebenssand,
als Zeugnis dass es mich gegeben,
weil ich mein Dasein traumhaft fand!

© Celine Rosenkind 2016

Nickname 23.09.2016, 16.54| (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Im Strom der Zeit

Des Sommers Abschied



Des Sommers Abschied
Lass noch einmal dich umarmen
Spätsommerzeit so wunderschön,
Danke dir für die Sonnenstrahlen,
so vieles konnt ich staunend sehn.
~~~~
Blumenpracht, sie ließ mich staunen,
kein Maler kann dies wiedergeben,
hörte den Wind im Kornfeld raunen,
sah die Natur zum Schöpfer beten.
~~~~
Mag vom Blau des Himmels schwärmen
von Schäfchenwolken bauschig zart,
auch von des Abendhimmels Sternen,
mit Mondschein romantisch und zart.
~~~~
Werd dich in meinem Herz bewahren
mit allem was reichlich du geschenkt,
habe viel gelernt, wieder neu erfahren,
unser Erdendasein mit Liebe gelenkt.
~~~~~
© Celine Rosenkind 2016

Nickname 23.09.2016, 16.50| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Herbst

Das Gesicht in der Menge...

Dieser Spätsommer hat es wirklich in sich. Ich hätte nicht gedacht, dass es noch einmal so schön heiß werden würde.
Es ist super auf dem Balkon zu sitzen, zu liegen und den eisgekühlten Drink in der Nähe zu haben.
Toll auch dass eine Dusche oder gar See und Meer in der Nähe sind um für Abkühlung zu sorgen.
Es ist traumhaft aber alles andere als selbstverständlich in unserer heutigen Zeit.
Ich will ja  keinem die Sommerlaune verderben aber bin halt nachdenklich. Frage mich, was in jenen Menschen vorgehen muss, die das nicht haben. Menschen die täglich um dieses edle Nass kämpfen müssen, gar auf der Suche sind, um es zu finden.
Dieses Nachdenken schmälert meine Sommerfreude nicht, sondern macht mir bewusst wie froh und dankbar ich doch sein kann, und wie gut es mir geht. Dankbarkeit ist ein wundervolles Gefühl, löst Freude aus mit vielen Glücksgefühlen, die dann ganz von selbst  in die Seele purzeln.
Diese hell machen und die Augen strahlen lassen.
Als ich am Dienstag mit meinem Mann durch unsere Stadt bummelte, begegnete mir eine Frau, deren Gesicht ich nicht vergessen kann. Sie fiel mir auf in diesem Fußgängergewühl als sie wie wir, ziel gerecht die Eisdiele ansteuerte. Ich habe selten in ein so trauriges aber auch ablehnendes Gesicht geschaut. Elegant gekleidet war sie und so denkt man sich doch, dass es ihr materiell wenigstens an nicht mangeln würde. Aber diese ablehnende  ja fast verächtliche Trauer in ihren Augen wurde von der Mimik in ihrem Gesicht und der Körperhaltung noch unterstrichen~~ ließ sie armselig und bedauernswert wirken.
Es tat mir weh sie zu sehen und ich wäre gerne auf sie zugegangen, hätte mich gerne an ihren Tisch gesetzt um zu erkunden warum.... wäre da nicht auch das Stoppschild in ihren Augen zu lesen gewesen.
Ich trage dieses Erlebnis noch immer mit mir herum, es beschäftigt mich.Es tut mir einfach weh Menschen unglücklich zu sehen.  Ich frage mich dann, wie in diesem Fall, wie kann jemand einen Eisbecher genießen in solch einer Stimmung?  Wüsste gerne was dieser Mensch dabei empfindet.
Ich konnte keine Freude oder Entspannung in diesem Gesicht lesen während das Eis hastig gelöffelt wurde.
Nun ja, wie man lesen konnte ging und geht es mir heute um das Thema Dankbarkeit und Glück.
Ich habe vielleicht etwas konfus geschrieben aber es ist ja auch heiß heute, der Balkon ruft aber ich wollte doch ein paar Gedanken mit Euch teilen....

Mit herzlichen Grüßen in das bevorstehende Wochenende

Nickname 26.08.2016, 18.49| (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: erlebte Geschichten

Ein besonderer Nachruf

Ich gehöre zu jenen Menschen die Schnittblumen nicht mögen.

Es gab schon öfter ratlose Gesichter um mich herum besonders zu den Kalenderfeiertagen. Muttertage zum Beispiel waren für meine Kinder immer irgendwie problematisch.
Für meinen Mann war und ist es der Jahrestag, Hochzeitstag, Valentinstag und was man sonst so feiert.
Ich liebe Blumen über alles aber eben im Urzustand.

So nur konnte es wohl passieren, dass ich SIE zwar ins Wasser stellte aber weiter nicht groß beachtet habe~~dachte ich jedenfalls!

Es ist morgen auf den Tag genau 14 Tage her dass ich sie geschenkt bekam, die gelbe Rose welche nun verwelkt.
Der Verkäufer unserer Obdachlosenzeitung hat sie mir ganz überraschend in die Hand gedrückt~~ nicht ohne mich in den Arm zu nehmen~~~ein Ausdruck von Freude, die ich irgendwie beglückend empfand.
Sie wird ja eh nicht lange halten dachte ich bedauernd und habe sie nach dem Einkauf in die Vase gestellt. Vase ist gut. Es war ein großes Limonadeglas mit dem sie vorlieb nehmen musste Bei mir gibt es wirklich keine Blumenvase.
Da fristete sie nun ihr Dasein und ich schaute jeden Tag nach ob sie den welken würde.
Sie stand wie eine eins, so sagt man doch. Gewundert habe ich mich wie schön diese Rosenblüte anzusehen war. Sie stand nach einer Woche immer noch, wie frisch gepflückt in eben jenem Glas. Mein Küchendunst schien ihr nichts auszumachen.
Es ist heute wirklich erst drei Tage her als ich die ersten Spuren des Welkens an ihr entdeckt habe. Sie schien müde zu sein und ich wurde nachdenklich wie man unschwer lesen kann.
Ich habe gemerkt, dass ich sie doch öfter beachtet habe, als ich gedacht.  Betroffen habe ich auf diesen Prozess des Verwelkens reagiert. Wie konnte sie nur, sie gehörte doch irgendwie zu mir. War ein schöne Bestandteil meiner Zwergenküche.  Heute habe ich sie , nein nicht, noch nicht in den Biomüll geworfen. Sie liegt auf grünem Moos gebettet zwischen drei kleinen Grünpflanzen in einem meiner Blumenkörbchen. Dort soll sie ausruhen.
Vieles könnte ich jetzt darüber schreiben aber würde Euch wahrscheinlich langweilen und von mir zu viel preisgeben.
Bewusst ist mir jedoch geworden, und dies muss ich unbedingt noch erwähnen, dass ich wohl viel öfter nach Ihr geschaut habe wie ich dachte.
Gefragt habe ich mich auch wie solch eine fast innige Verbindung entstehen konnte.
Bevor ich zu melancholisch werde wünsche ich Euch ganz schnell einen wundervollen Tag.

Sie wird mir noch lange in Erinnerung bleiben diese  geschenkte Rose welche mich fast 14 Tage begleitet hat,
und wer weiß, vielleicht werde ich mir morgen selbst eine neue kaufen.  Schaun wir mal...

©Celine Rosenkind

Nickname 15.08.2016, 17.36| (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: erlebte Geschichten

Ein Gruß...

Nickname 15.08.2016, 17.21| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Mein kleines Postamt

Sommertage



Der Sommer ist zurückgekehrt,
wie lange, er wills nicht verraten,
drum geh ich heute nicht verkehrt
hinaus zum Sonnenstrahlen jagen!

Die packe ich in meinen Speicher
hebe sie gut auf auf für graue Tage,
das macht mein Seelenleben reicher,
schenkt Glücksgefühle ohne Frage.

Komm mach doch mit den Heidenspaß
denn diese Sportart kommt in Mode,
oft Schmerz und Kummer ich vergaß,
ganz neu entdeckt als Heilmethode....

©Celine Rosenkind

Nickname 15.08.2016, 17.17| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Sommer

TERROR




Man glaubt und fühlt an solchen Tagen
man könne das Leid nicht länger ertragen;
kann nicht verstehen, will es auch nicht,
dass durch Terror die ganze Welt zerbricht!

Wo sind sie nur hin die friedlichen Zeiten
wo Frohsinn und Freude uns tat begleiten?
Als man ungestraft seinen Glauben durfte leben,
ohne sich dabei  in Gefahr zu begeben.

Wer ist dieser Gott dem das Töten gefällt
mit dem Versprechen; so wird man zum Held?
Auf die Mörder würde das Paradies  warten;
mit  Jungfrauen gefüllt in dessen Garten?

So predigen es jedenfalls falsche Propheten,
die wissen doch gar nicht was sie da reden!
Ohne zu Wissen, dass es steht geschrieben,
man solle die Menschen achten und lieben.

Man glaubt und fühlt an solchen Tagen
man könne das Leid nicht länger ertragen;
kann es nicht verstehen, will es auch nicht,
dass an diesem Wahnsinn unsere Welt zerbricht!

© Celine Rosenkind 15.07.2016

Nickname 15.07.2016, 17.33| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: gegen Gewalt und Rassismus

Sonnenblumengruß



Ich schick Dir diesen kleinen Gruß
weil heut die Sonne schlafen muss;
drum hat der Schöpfer leuchtend gelb;
dies Wunder in die Welt gestellt.
So wünsch ich Dir damit ohne Frage;
Freude durchtränkte Sonnentage...
©Celine Rosenkind

Nickname 17.06.2016, 17.25| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Sonnenstrahlen für den Tag

Zum Wochenstart



Zum Wochenanfang...

Der Wochenstart kann froh verlaufen
kommt darauf an, wie man ihn gestaltet.
Man muss sich nicht die Haare raufen,
versuch ihn zu leben bevor er veraltet!

Bist du krank, trägst schwere Sorgen
ist er eine Chance zum neugierig sein.
Setz dir ein Ziel, träume von Morgen
was dich bedrückt wird dadurch winzig klein.

So kann man sich durch die Tage hangeln
mit Neugier samt Optimismus zum Freund.
Eh man sich versieht, hat wieder angefangen,
das Wochenende, welches heiß erträumt.

Aber auch darauf folgt, es klingt vielleicht hart,
wie immer~~ ein neuer Wochenstart.....

© Celine Rosenkind

Nickname 13.06.2016, 14.06| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Sonnenstrahlen für den Tag

Das kleinste Glück....



Halt fest das kleinste Glück am Leben
musst ihm nur gute Nahrung geben!
Die Lebensfreude schmeckt ihm gut,
Begeisterung, Hoffnung und auch Mut;
schenke ihm lachend Fröhlichkeit
so bleibt`s bei Dir auf Lebenszeit!
©Celine Rosenkind

Nickname 12.06.2016, 18.57| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sonnenstrahlen für den Tag

Frohe Pfingsten wünsche ich.....

Ich wünsche all meinen Besuchern und Freunden ein wundervolles Pfingstfest.

Nickname 14.05.2016, 16.30| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: In Lyrik und Reime gepackt

Standfest



Wenn die Welten-stürme draußen toben
zerren und zotteln an Gutem herum,
lass nur die  Bosheit sich  feiernd loben,
Engstirnigkeit ist oft grenzenlos dumm!

Bleib selber dir treu, lass dich nicht verbiegen,
steh stolz zu dem was du einst erkannt,
brauch sich für Sympathie niemals schämen
zu Menschen deren Heimat verbrannt !

Ich selbst stehe staunend in diesen Zeiten
lass manchen "Freund" von dannen gehn,
mag auf seinem Weg ihn nicht länger begleiten
hoffend er wird einst mein Handeln verstehn.

Ein jeder Mensch muss selbst entscheiden
was für ihn wichtig und zu leben gut,
ich mag von meinem Pfad niemals weichen
dazu brauche ich weder Kraft noch Mut!

Menschlichkeit zeigen zeugt nicht von Schwäche
wie auch das Teilen nicht von Naivität,
beides ist wichtig ich weiß was ich spreche;
so nenne ich Freund der dies lebt und versteht!
© Celine Rosenkind Februar 2016

Nickname 23.02.2016, 13.59| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Mein kleines Postamt

Der große Traum



Der Menschheitstraum so lang geträumt,
wann wird er endlich Wahrheit werden?
Dass jeder Mensch des andern Freund
friedlich lebend neu erschaffen das Eden.

Waffen ~~ kein Volk will sie doch haben
denn Produktion so sinnlos, schon lang!
Lasst Blumen wachsen im Schützengraben
als Zeitzeugen mahnend wie es einst begann.

Den sinnlosen Hass lasst uns endlich besiegen
Akzeptanz verbunden mit Liebe leben.
So können wir ihn erreichen den Weltenfrieden
groß dann unser Lohn; unendlicher Segen!

Unser Denken gelenkt von solchen Gedanken
es würde klar der verschleierte Blick.
Auch würden fallen Barrieren und Schranken,
auf dem rechten Weg will niemand zurück.

Wir könnten es schaffen, nur müssen wir wollen,
unsere Erde ist groß, in ihrer Vielfalt so schön,
Für jeden ist Platz  ohne missgünstig Grollen
auch Gott ist gleich wenn sein Wort wir  verstehn!

Denn über uns spannt sich der gleiche Himmel,
die gleichen Sterne, Sonne und Mond,
stolz wölben sie sich über das Erdengetümmel
welches ohne zu bitten wird damit belohnt.

Nun liegt es an uns was wir daraus machen
wie bei allen die bereits früher hier Gast,
ein Versuch ist es wert , lassen uns überraschen,
was mit gutem Willen wir am Ende geschafft!

©Celine Rosenkind 2016

Nickname 22.02.2016, 13.19| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Mein Gedankengarten | Tags: Erde, Wünsche, Zeitgehen,

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Auf meinem Blog ...doch dann kam Emma ist dieses
Samtpfötcheneingezogen.



SchöneFotossamtkleinenBildergeschichten
sind künftig in Celines Pixelstuebchen
zu sehen und zu lesen.

Viel Freude beim Lesen und Schauen

auf meinen Blogs wünscht Ihnen








An meinem Lebensufer schreibe ich über alles was mich in meinem Alltag bewegt, kleine Begebenheiten die  sich nicht in Reime pressen lassen. Hier schreibe ich direkt aus dem Bauch, frei weg unter dem Motto; dem Leben über die Schulter geschaut, ganz ICH, ganz ohne Schnick-Schnack; Celine pur



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Meine neuen Kinderseiten beherbergen das Buchwussel sowie Geschichten und Märchen... Zwar brauche ich noch ein wenig Zeit alles auszupacken aber
vorbeischauen lohnt sich bestimmt. Auch hier lade ich zum lesen ein...



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